Günter Müller - Malerei / Objekte
website revision: 5/4/2013
Impressum
GalerieoooAusstellungenoooBiographieoooPresseoooKontakt
Galerie
Mittsommer, 2012, Öl auf Leinwand 100x140
Rummel, 2012, Öl auf Leinwand 100x140
Golem, 2012, Öl auf Pappmontage 96x38
Lichten, 2012, Öl auf Leinwand 70x50
Winterbild, 2012, Öl auf Leinwand 80x100
Landwelt, 2012, Öl auf Leinwand 50x50 Schöne, 2012, Öl auf Leinwand 50x50
Mittag, 2012, Öl auf Leinwand 35x39
Garten, 2012, Öl auf Leinwand 30x30
Paar, 2012, Öl auf Leinwand 20x27
zurück
Audienz, 2011, Öl auf Leinwand 138x98
Argonauten, 2011, Öl auf Leinwand 100x140
Ende der Vorstellung, 2011, Öl auf Leinwand 100x140
Cineaqui, 2011, Öl auf Leinwand 100x140
Geburtstag, 2011, Öl auf Leinwand 100x140
Auf Kurs, 2011, Öl auf Leinwand 100x140
Greifer, 2011, Öl auf Leinwand 29x19
Gestürzter Golem, 2011, Öl auf Leinwand 100x140
Kentauren, 2011, Öl auf Leinwand 100x140
Kappadokia, 2011, Öl auf Leinwand 100x140
Schwimmer, 2011, Holz, bemalt, 43cm
Sturm, 2011, Öl auf Leinwand 100x150
Paar, 2011, Öl auf Leinwand 138x98
zurück
Tierparkdirektor, 2010, Öl auf Leinwand 70x100
Gefährt 3, 2010, Öl auf Pappcollage 54x59
Gefährt 1, 2010, Öl auf Wellpappe 50x55 Gefährt 2, 2010, Öl auf Pappcollage 55x56
Fleckenmann, 2010, Öl auf Leinwand 40x60
Komet, 2010, Öl auf Pappcollage 56x47
Regisseur, 2010, Öl auf Leinwand 23x33
Reiterspiele, 2010, Öl auf Leinwand 50x70
Eisgang, 2010, Acryl/ Öl auf Hartfaser 47x76
Arkadien, 2010, Öl auf Leinwand 40x40
Nachtmusik, 2010, Öl auf Wellpappe 68x66
Apfelteiler, 2010, Öl auf Leinwand 50x70
Nächtlicher Park, 2010, Öl auf Hartfaser 48x67
Vogelfänger, 2010, Öl auf Leinwand 30x40
Großes Stilleben, 2000/2010, Öl auf Hartfaser 100x100
Kleines Gartenstück, 2010, Öl auf Hartfaser 38x58
Rundflug, 2010, Öl auf Leinwand 40x40
Kometengreifer, 2010, Öl auf Hartfasermontage 66x57
Königliches Paar, 2010, Mischtechnik auf Hartfaser, 106x42
Parade, 2010, Acryl/ Öl auf Leiwand 102x102
Schiffbruch, 2010, Acryl/ Öl auf Leinwand 102x102
Tanzendes Paar, 1999/ 2010, Öl auf Hartfaser 100x100
Spieler, 2010, Öl auf Wellpappe 65x75
Tohuwabohu, 2010, Öl auf Hartfaser 97x104
zurück
Timbuktu, 2000/ 2010 Öl auf Hartfaser 100x100
Landschaft, 2009, Öl auf Hartfaser, 40x58
Boot, 2009, diverse Materialien, 54cm
Narrenschiff, 2009, Öl auf Wellpappe 89x93
Sirene, 2009, Öl auf Hartfaser, 40x57
zurück
Die Beute, 2009, Öl auf Hartfaser, 96x69

Paar, 2008,
Mischtechnik auf Hartfaser, 120x82

Schwebender Mann, 2008 Öl auf Spanplatte 125x110

Kleiner Narr, 2008, Fichte, 170cm

Das Orakel, 2008, Mischtechnik auf Hartfaser, 70x80

HerzAss, 2008, Mischtechnik auf Hartfaser, 83x97

Himmelsrad, 2007, Öl auf Pappe, 62x41

Landschaft, 2003, Öl auf Wellpappe, 40x58
Wächter, 2007/08, Öl auf Pappe als Collage, 66x46
zurück
Günter Müller - Ausstellungen/Beteiligungenaidspeicher"
aktuell

18. und 19. Mai 2013 "Kunst offen" Jamelner Forsthof, www.forsthof-jamel.de

29. Juni bis 10. August 2013 "Günter Müller - Malerei"
Kunsthaus Bützow
18246 Bützow
Lange Straße 20


rückblickend

2012 Kunstausstellung FARBWERT Schwerin, www.klangwert.com
2012 Galerie ebe Parchim
2012 Skulpturenpark Katzow www.skulpturenpark-katzow.eu

2011 Das Kontor Schwerin
2011 Medienhaus TV2 Odense (DK)
2011 Galerie Rasmus Odense, Skagen, Kopenhagen (DK)
2011 ebe, Art Galerie, Ausstellung Malerei

2010 Rostock Ausstellung Hochschule für Musik und Theater
2010 Schwerin, Holstein-Haus Aussstellung
"Günter Müller - SURREMISE- Malerei"

2009 Galerie Carmen Ziegler Hamburg mit Ronald Paris
und Thomas Ziegler
2009 Galerie Carmen Ziegler Hamburg
2009 Galerie "Kunst- Wasser- Werk" Schwerin mit Susanne Krauss,
Karl-Heinz Liefert und Roland Grönboldt

2008 Galerie "Theatrum Ritter Kalebuz" Schloss Kampehl

2006 Dorfkirche Gammelin

2002 Dorfkirche Sückau mit Karl-Heinz Liefert und Roland Grönboldt

1999 Niederlassungsgebäude des Mecklenburger Hochbau Schwerin

1998 Freiluftausstellung in Gammelin mit Karl-Heinz Liefert

1997 Kanzlei Kellner Hagenow

1995 Dorfkirche Gammelin
mit Karl-Heinz Liefert und Roland Grönboldt

1993 Kleine Museumsgalerie Hagenow

1988 Kleine Museumsgalerie Hagenow
mit Karl-Heinz Liefert und Roland Grönboldt

1986 Volkskunstausstellungen in Hagenow, Magdeburg und Berlin

1983 Kulturhaus Hagenow

Omme, 1997,
Gips bemalt, 38 cm
zurück
Günter Müller - Biographie
1956 in Wusterhausen geboren

1973- 1975 Lehre als Gebrauchswerber/ Plakatmaler

1977- 1981 tätig als Gestalter in der Gaststättenwerbung und als Bühnendekorateur,
hier erste grafische Arbeiten zur Plakatgestaltung

1981- 1984 Mitarbeiter für Volkskunstschaffen und Ausstellungswesen am Kreiskulturhaus Hagenow

1982- 1983 Teilnahme Spezialschule Malerei/ Grafik an der Bezirkskulturakademie Schwerin
bei Alexander Hässner, Maler und Grafiker aus Klueß

seit 1983 als Autodidakt künstlerisch tätig

1984 Wechsel in die Produktion, in verschiedenen Berufen u.a. als Heizer und Bauarbeiter tätig

1984 Sonderpreis des FDGB im künstlerischen Volksschaffen

1984- 1990 weitere Teilnahmen an Wochenwerkstätten unter künstlerischer Leitung, u.a. Thomas Ziegler, Horst Hollinski und Willi Günther

seit 1990 kontinuierliches Arbeiten an künstlerischen Themen und mehrere Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen.

2007 Studienaufenthalt in Venedig

seit 2009 freischaffend tätig

o.T., 2008, Mischtechnik auf Hartfaser, 162x106
zurück
Günter Müller - Presse
Fabulierer im Farbenmeer

In der Remise des Schleswig- Holstein- Hauses zeigt der Maler Günter Müller unter dem Titel "Surremise" neuere Arbeiten


Der Maler Günter Müller ist auf einem guten Weg. Was immer auch passiert sein mag - und was es gewesen sein könnte, scheinen einige seiner neueren Bilder zu verraten - dem Direktor des expressiven Bildertheaters sind die Geschichten nicht ausgegangen. Im Gegenteil. Mit ungebrochener Fabulierlust sind in den vergangenen zwei, drei Jahren großformatige Bilder entstanden, an denen man sich nicht sattsehen kann. Vorausgesetzt, man kann und will und wagt sich in seine Gartenurwälder , Sturmmeere und mythischen Welten hinein. In denen immer noch Narren, Weibsbilder und Könige das Sagen haben und allerlei versteckte Wesen und verrückte Figuren, mit denen aufmerksame Betrachter ihre eigenen Geschichten erfinden können. Ob die dann mit denen des Künstlers aus Gammelin viel oder wenig zu tun haben? Der Maler selbst wird es nicht verraten.
" Meistens ist der Mensch der Akteur meiner Geschichten, die manchmal grandios und manchmal alltäglich, aber mir in jedem Fall erzählenswert sind", sagt Günter Müller, dessen Narren und Puppenspieler auffallend häufig seine kantigen Gesichtszüge tragen. Müller ist mitten drin in seinen Bildern, sozusagen mit Leib und künstlerischer Seele. Wie sollte es auch anders sein? Diese Bider sind das Werk eines kreativen, rastlosen Rackerers an der Staffelei. Der Grafiker und Maler und große Theaterfreund Joachim John brachte bei seiner Eröffnungsrede den Sturm und Drang auf die Bühne, den man für Müller erfinden könnte, wäre der Begriff nicht 250 Jahre alt.
Und wirklich: Mit Halbherzigem gibt Müller sich nicht zufrieden. Für seine Bildergeschichten sind ihm nur die leuchtendsten, expressivsten Farben prächtig genug. Als reiche ihm selbst das größte Format nicht, muss er jede noch so kleine Fläche des Bildes mit seinen nah am Strich gemalten Figuren und Formen ausfüllen, allen Gesetzen der Perspektive zum Trotz.
Im "Gartenstück" irrt der Blick durch einen grünen Dschungel. Der "Tierparkdirektor" gebietet über eine angsteinflößende, geheimnisvolle Menagerie. Das nackte "Paar" erfreut sich an einer phallisch - geil aufragenden Pflanze. Die "Überfahrt" ist ein Treffen mythologischer Figuren. Und im "Schiffbruch", eines der eindringlichsten Bilder dieser Ausstellung, bleibt ein einsamer Steuermann inmitten der das Schiff überflutenden See auf seinem Posten, während hinter seinem Rücken am vorderen Bildrand Takelage und Aufbauten zusammenbrechen. Würde er sich umdrehen, dieser Seemann, jede Wette, wir würden in das Gesicht des Malers selbst blicken. Der gleich darauf wieder, seinem inneren Kompass vertrauend, unbeirrbar Kurs hält. Wohin?

Holger Kankel in der "Schweriner Volkszeitung" vom 19./ 20. Juni 2010
zurück
Der Betrachter als Regisseur

Günter Müller ist ein Figurenmaler. Seine Gemälde sind ein Gegenpol zum täglichen Schnellfeuer der Bilder, die von allen Seiten auf uns einprasseln. Dieser Rastlosigkeit versucht er sich bewusst zu entziehen. Mit Realitätsverweigerung hat das nichts zu tun. Seine Gemälde sind keine Fluchten. Dazu ist Müller viel zu bodenständig. In seiner Kunst spiegelt sich viel mehr das große Weltentheater. Aber eben nicht als Momentaufnahme. Sondern als Destillat. Als eine sich selbst vervollständigende Geschichte, die dem Betrachter die Rolle des Regisseurs nahelegt.

Müllers Bilder beunruhigen. Wer Eindeutigkeiten in ihnen sucht, wird enttäuscht. Eher schon glaubt man in ihnen das Echo von Träumen oder Albträumen zu vernehmen. Oder die Fährten von Erinnerung aufzuspüren, die sich in die Persönlichkeit des Künstlers eingegraben haben und auf die Leinwand drängen.

So bezieht sich „die eigene Handschrift“ dieses Künstlers eben nicht nur auf die Form, sondern berichtet auch von biografischer Herkunft.

Indem wir die Gefühlszustände seiner Figuren zu ergründen suchen, erkennen wir uns selbst.

Michaela Christen, 2010

Gartenstück, 2010
Öl auf Leinwand, 102x102
zurück
Expressives Bildertheater

Der Maler Günter Müller und seine verrätselten Geschichten

Holger Kankel in der „Schweriner Volkszeitung“
vom 20/21.9.2008

Ritter Kahlbutz bekommt Besuch. Im nahen Schloss Kampehl inszeniert Günter Müller ab heute in einer großen Ausstellung sein phantastisches Bildertheater. Handelnde Figuren: Ritter, Tod und Teufel, Weiber und Männer, Könige und Narren.

Der alte Ritter, den ein Fluch nicht verwesen lässt, ist mit seiner tollen Moritat in guter Nachbarschaft zu den überbordenden Geschichten des Künstlers aus Gammelin, dessen Bilder in vielerlei Hinsicht viele Rahmen sprengen.

Ein Verräter ist Günter Müller nicht. Jedenfalls kein Verräter an seinem Werk. Wohlfeile Interpretationshilfen liefert der Künstler nicht, wie man es von anderen, die Markt, Medien und Sammler im Auge haben, gewohnt ist.

„Weib und Mann, König und Narr, die machen doch das ganze Welttheater aus“, umreißt Müller immerhin die Hauptakteure seines farbenprächtigen, figurenreichen Bildertheaters. Das auch von Fischen und Engeln, von Heiligen, Lichtbringern, Wächtern, Turmbauern, Götzenanbetern und allerlei Getier bevölkert wird. Die menschlichen Figuren, zuweilen als Porträt erkennbar, erscheinen in dem Zustand, in dem sie sich nicht verstecken können - nackt.

Überhaupt strahlen die großformatigen Bilder Müllers die pure Lust am Leben und an der Liebe aus. Im Hauptwerk der Ausstellung, Ikara, hebt ein weiblicher Akt im Zentrum des Bildes an, in die Lüfte zu entschweben. Zugleich hält sie ihre Arme schützend über den ganzen irdischen Zirkus. Müller scheint den Frauen mehr Kraft und Mut und Phantasie zuzutrauen als dem alten Adam. Auch die menschliche Pyramide, den Turmbau zu Babel von Pieter Brueghel zitierend, krönt eine prächtige Eva.
Günter Müllers Bilder erschließen sich nicht auf den ersten Blick. Wenn überhaupt. Als innersten Ansporn für seine Arbeiten beschreibt der gelernte Gebrauchswerber, 1956 in Wusterhausen geboren, Geschichten erzählen zu wollen. Große und kleine Geschichten vom Menschen, der sich in einer mit Lärm und Bildern zugemüllten Welt zu behaupten sucht.

Überfahrt, 2008/09
Mischtechnik auf Pappe, 92x101

Mit dem Blick in die Vergangenheit eine Vision zu suchen für ein menschlicheres Leben. Vielleicht so wie Walter Benjamins Engel der Geschichte, der das Antlitz der katastrophalen Vergangenheit zuwendet, aber vom Sturm aus dem Paradies unaufhaltsam in die Zukunft getrieben wird. In den Fortschritt?

Als Vorbilder verweist Müller auf die Malwelten eines Werner Liebmann, auch auf die expressiven Figuren der Heisigs, Vater und Sohn, und besonders auf das bewunderte Lebenswerk Joachim Johns.

Was Günter Müller als „einfach Geschichten erzählen“ beschreibt, erweist sich in der Arbeit, im Malen und wiederholtem Übermalen, im Fabulieren mit Öl und Acryl auf hartem Malgrund, oft als so schwierig, dass der ersten Tafel nach und nach zwei, drei, vier hinzugefügt werden, wenn die Geschichte noch nicht auserzählt zu sein scheint. So erobern die Bilder, die Figuren und ihre Geschichten den Raum, den sie beanspruchen dürfen. Den sie beanspruchen müssen. Um zu werden, was sie sind.


Ausstellung: Günter Müller, Schloss Kampehl, 20. 9. - 16. 10. 2008

zurück
Günter Müller - Kontakt
Günter Müller
19230 Gammelin
Schulstraße 17

Tel.: 038850-204
mueller19230@t-online.de
www.kunstgriff-mueller.de
zurück
Impressum
www.kunstgriff-mueller.de: Alle Rechte bei Günter Müller 2010
Webdesign: P.Bosolum www.bosolum.de
Fotos von Carmen Ziegler: ("Omme", "Überfahrt", "Wächter", "Himmelsrad","Kleiner Narr", "Das Orakel, Paar", "HerzAss", "Boot", "Die Beute", "o.T."2008)
Fotos von Günter Müller: ("Landschaft", "Königliches Paar", "o.T" 2010,)
Fotos von Hans- Dieter Hentschel, Fotograf & Diplomjournalist, Schwerin: ("Argonauten", "Audienz", "Auf Kurs", "Cineaqui", "Ende der Vorstellung", "Erntezeit", "Geburtstag", "Gestürzter Golem", "Greifer", "Kappadokia", "Kentauren", "Paar", "Schwimmer", "Strandbad", "Sturm")

Verantwortlich für den Inhalt, soweit nicht namentlich gekennzeichnet:

Günter Müller
19230 Gammelin
Schulstraße 17

Ausschluss der Linkhaftung

Mit Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 - "Haftung für Links" hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch die Erstellung eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann - so das Gericht - nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Daher distanzieren wir uns hiermit vorsorglich von den Inhalten aller gelinkten Seiten auf diesem Server. Diese Erklärung gilt für sämtliche Links und Linksammlungen, die z. Zt. bestehen oder in Zukunft bestehen werden.

Fotos von Detlef Klose www.detlef-klose.de :("Mittsommer", "Rummel", "Golem", "Winterbild", "Lichten", "Landwelt", "Schöne", "Mittag", "Garten", "Paar" 2012)